Bei der MRT-Untersuchung wird mithilfe von Magnetfeldern ein Bild vom Körper erstellt. Da das Magnetfeld sehr stark werden kann, sollten metallische Gegenstände nicht in den Untersuchungsraum gelangen, da sonst die Gefahr besteht, dass sich diese Gegenstände erhitzen und Verbrennungen verursachen oder aber vom Gerät angezogen werden. So kann es schnell zu fatalen Unfällen und Verletzungen kommen. Auch Implantate wie Herzschrittmacher können durch das Magnetfeld in ihrer Funktion gestört werden oder das MRT-Bild beeinträchtigen.
Um so etwas zu vermeiden, werden Medizinische Implantate und Geräte international entsprechend der Terminologie der "American Society for Testing and Materials" (ASTM) in drei Kategorien eingeteilt, um die MRT-Tauglichkeit darzustellen:
- MR-sicher (MR Safe)
Objekte, die kein Sicherheitsrisiko darstellen. Diese dürfen nicht leitend, nicht metallisch und nicht magnetisch sein. - MR-tauglich (MR Conditional)
Objekte, die unter bestimmten Bedingungen kein Sicherheitsrisiko darstellen. Eine Bedingung wäre beispielsweise die Feldstärke (bis 1,5 Tesla, bis 3 Tesla, bis 7 Tesla, ...) - MR-unsicher (MR Unsafe)
Objekte, die inakzeptable Risiken für den Patienten oder das Personal darstellen. Diese dürfen nicht in den Untersuchungsraum gebracht werden.
Die meisten medizinischen Implantate und Geräte haben eine „MR Conditional"-Kennzeichnung und geben in ihrer Gebrauchsanweisung die Bedingungen, unter denen das Gerät ohne Risiko in die MRT-Umgebung eingebracht werden kann an.
Besuchen Sie gerne unseren Shop www.allmri.com für mehr Informationen und MRT relevante Produkte. Wir freuen uns auf Sie!
