MRT-taugliche Rollstühle und Gehhilfen bestehen aus speziellen Materialien, die keinen oder nur minimalen Magnetismus aufweisen. Diese Materialien gewährleisten, dass die Rollstühle sicher und effektiv in MRT-Umgebungen eingesetzt werden können, ohne das Risiko von magnetischen Anziehungen oder Interferenzen. Trotzdem gibt es einige wichtige Sicherheitsaspekte zu beachten:
- Materialbeschaffenheit: Obwohl MRT-taugliche Rollstühle und Gehhilfen aus antimagnetischen Materialien bestehen, ist es wichtig sicherzustellen, dass keine metallischen Teile vorhanden sind, die übersehen wurden. Selbst kleine metallische Komponenten können in einem starken Magnetfeld gefährlich sein. Im Bild links sieht man deutlich, was mit einem Rollstuhl aus magnetischen Teilen im MRT Bereich passieren würde.
- Überprüfung vor dem Einsatz: Vor jeder MRT-Untersuchung sollten die Rollstühle und Gehhilfen gründlich überprüft werden, um sicherzustellen, dass sie keine magnetischen Teile enthalten oder versehentlich durch normale magnetische Rollstühle bzw. Gehhilfen vertauscht wurden. Dies kann durch spezielle Detektoren oder manuelle Inspektion erfolgen.
- Patientensicherheit: Patienten sollten über die Tatsache informiert werden, dass selbst mitgebrachte Rollstühle oder Gehhilfen meist ungeeignet für den MRT Raum sind. Diese sollten vor Ort immer durch MRT taugliche Alternativen ersetzt werden.
- Lagerung: MRT-taugliche Objekte sollten in einem speziellen Bereich abseits von den magnetischen Objekten gelagert werden, damit man einer Verwechslung vorbeugen kann.
- Notfallprotokolle: Es sollten klare Notfallprotokolle vorhanden sein, falls ein metallischer Gegenstand in den MRT-Raum gelangt. Das Personal sollte geschult sein, wie man in solchen Situationen schnell und sicher reagiert.
Die Hauptgefahr bei der Verwendung von MRT-tauglichen Rollstühlen und Gehhilfen liegt also in der Möglichkeit, dass metallische Teile übersehen werden und der Rollstuhl oder die Gehhilfe mit dem Magnetfeld reagiert und es dadurch zu Unfällen kommt. Durch sorgfältige Überprüfung, Schulung des Personals und klare Notfallprotokolle können diese Risiken jedoch minimiert werden.
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