MRT-Geräte erzeugen ein sehr starkes Magnetfeld, das metallische Gegenstände anziehen kann. Normale Sauerstoffflaschen aus ferromagnetischen Metallen könnten daher zu gefährlichen Projektilen werden und Patienten oder das Personal schwer bis tödlich verletzen und das MRT-Gerät beschädigen. Die Verwendung von antimagnetischen Sauerstoffflaschen ist also unerlässlich, um die Sicherheit der Patienten und des Personals zu gewährleisten. Das Bild auf der linken Seite verdeutlicht hier noch mal die Anziehungskraft des Magnetfelds. Mit herkömmlichen Sauerstoffflaschen kann man sich also schnell in gefährliche Situationen bringen.
Es besteht aber nicht nur die Gefahr, dass sich die Sauerstoffflasche zu einem Projektil entwickelt, sondern auch, dass die metallischen Bauteile Interferenzen verursachen. Also das die Bildqualität des Scans beeinträchtigt wird, was zu falschen Diagnosen führen kann.
Die antimagnetischen Flaschen bestehen aus Aluminium und die Ventile aus Messing, da diese Materialien nicht vom Magnetfeld beeinflusst werden. Dennoch können Unfälle durch falsch gekennzeichnete oder nicht überprüfte Geräte verursacht werden. Daher ist es wichtig, dass alle Geräte und Hilfsmittel im MRT-Raum regelmäßig auf ihre Magnetresonanzsicherheit überprüft werden.
Vor allem die von den Patienten mitgebrachten Sauerstoffflaschen müssen vor betreten des MRT Raums auf ihre MRT-Tauglichkeit geprüft und ggf. durch hauseigene Sauerstoffflaschen ausgetauscht werden.
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